Emotionale Sopranstimme von höchster gesanglicher Qualität.

– Augsburger Allgemeine –

Ihre höchst unterschiedlichen Tätigkeitsfelder seien ein Beleg für die Fähigkeit Winklers, sowohl in der Öffentlichkeit als auch im geschützten Raum der Therapie aus höchstem Niveau zu arbeiten

– Laudatio Prof. Dr. Welzel aus Alumni International –

Ohrenschmaus und Augenweide kombinierte Preisträgerin Ljiljana Winkler, die ihr anspruchsvolles, ebenso mutiges wie originelles Programm mit Ironie, Witz und Charme würzte und nicht nur mit Stimme, sondern auch mit einnehmender Bühnenpräsenz punktete.

– Der Westen –

Ljiljana Winkler (MA) ist Sängerin, Musiktherapeutin, Dozentin für Gesang an der Universität Augsburg und Dozentin für vokale Musiktherapie im Masterstudiengang Musiktherapie am Leopold – Mozart – Zentrum in Augsburg. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin vom Festival Klassik4Kids.

Ihre bisherige Bühnenerfahrung umfasst Opern- und Operettenengagements, Liederabende und Konzertätigkeiten sowie Kirchenmusikengagements.

Winklers künstlerische Spannweite reicht von Alter Musik über zeitgenössische klassische Werke bis hin zur populärer Musik- Jazz und Jazz Crossover. Ihr besonderes Interesse gilt Uraufführungen der zeitgenössischen Musik. In Projekten die eine Synergie der tiefenpsychologischen Theorien und der zeitgenössischen Musik abbilden, erforscht Ljiljana Winkler Horizonte hinter entstehenden musikalischen Räumlichkeiten. Sie arbeitet mit Komponisten u.a. Roger Trefousse, Gene Pritsker, Tamar Muskal, Charles Coleman, Dan Cooper, David Gotay, Mark Kostabi, Melanie Mitrano, Joseph Pehrson, Milica Paranosic, Marc Neufeld, zusammen.

Zuletzt wirkte sie bei mehreren Uraufführungen in New York in “Benzaquen Hall DiMenna Center“ mit. Ihre mono Jazz-Oper „Soubrette auf der Toilette“, komponiert von Gene Pritsker wurde in New York im Dezember 2021 uraufgeführt.

Ljiljana Winkler wurde für die Rolle der Tii in Moritz Eggerts Kommender Kobayashi am Saarländischem Staatstheater engagiert. Am Theatrè National du Luxembourg in M. Mitterers „Das tapfere Schneiderlein“ sang sie die Rolle der Königstochter. Sie verkörperte die Rolle der Nachtigall in der gleichnamigen Oper von Strawinsky auf der Open-Air Bühne in Konstanz. An der Opera Factory in Freiburg war sie für die Rolle der Frau Bittermandel und der Frau Knochen aus der Oper „Drei Rätsel“ von D. Glanert, sowie für die Rolle der Bettine aus der Oper „Kein Ort Nirgends“ von A. Schreier engagiert. Sie sang die Uraufführung vom Bühnenstück Laybyrinth für Sopran und Orchester von Peter Michael von der Nahmer im Rahmen des „KlangWissens“ Augsburg. Beim Forschungskolloquium „Klang/Sprache“ interpretierte sie die zeitgenössischen Werke vom Marc Neufeld am Leopold – Mozart – Zentrum in Augsburg.

Opern und Operetten Engagements führten sie an die Open-Air Bühne des Wiener Operettensommers, wo sie die Rolle der Mi in F. Lehars „Das Land des Lächelns“ sang. Am Stadttheater Neuburg verkörperte sie die Rolle der Lucie aus der Oper „Eifersucht“ von Sophie Gail und die Rolle der M. Gardi in A. Adams „So ein Glück!“

Neben ihren Opernengagements bilden Lied- und Konzertgesang einen ebenso wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit und sie gastierte mit vielfältigen Programmen bei zahlreichen Konzerten und Festivals in Deutschland und im Ausland. Ihre Debüt CD „Frauenliebe – und – Leben“, erschien mit einer Klavierbegleitung von Prof. Claude France Journes.

Winkler erhielt zahlreiche Preise und Stipendien darunter mehrere Förderungen des Deutschen Musikrats für die Durchführung ihrer musikalischen Projekte. Für ihre therapeutisch- gesangspädagogische Methode und ihr soziales Engagement wurde sie 2017 mit dem DAAD Preis der Universität Augsburg ausgezeichnet. Ihr vorrangiges wissenschaftliches Engagement geht der Frage nach der Auswirkung einer traumatisierenden Erfahrung auf die Qualitäten der Singstimme nach.

Sie wurde mit dem Musikpreis der Märkischen Kulturkonferenz für „außerordentliche stimmliche und musikalische Begabung“ ausgezeichnet, gewann den 1. Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang Bosnien-Herzegowina und erhielt den Förderpreis der bosnischen Regierung für besondere Talente, sowie den 1. Preis beim Gesangswettbewerb Lazar Jovanovic Serbien. Ljiljana Winkler war Stipendiatin der Dame Felicity Lott Stiftung, der Ardingly International Music School Stiftung in Großbritannien. Zudem erhielt sie den Richard-Wagner Preis (Bayreuth) und das Claudia Mayer Stipendium (Saarbrücken).

Ljiljana Winkler absolvierte ihr Gesangsstudium mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik Belgrad sowie an der Hochschule für Musik Saar (Prof. Y. Windmüller). Außerdem absolvierte sie das forschungsorientierte Masterstudium Musiktherapie am Leopold – Mozart – Zentrum in Augsburg. Darüber hinaus studierte sie Liedgestaltung bei Prof. I. Gage sowie künstlerische Gestaltung der zeitgenössischen Musik bei Dr. S. Litwin an der Hochschule für Musik Saar.
Ljiljana Winkler spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Serbo-kroatisch.