Ljiljana Winkler (MA) ist eine international tätige, preisgekrönte und vielseitige Sopranistin, Librettistin, vokale Musiktherapeutin und Universitätsdozentin. Ihre Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von klassischer Musik, (Opern-und Konzertgesang sowie Kirchenmusik) Neuer Musik, Jazz, freier Improvisation und zeitgenössischer Vokalkunst. Mit ihrer emotional tief berührenden Sopranstimme, künstlerischen Ausdruckskraft und stilistischen Vielseitigkeit überschreitet sie bewusst musikalische Grenzen. Sie leitet seit über 20 Jahren ihr privates Studio für Gesang, Musiktherapie und kreative Stimmentwicklung Studio Musica. Sie ist außerdem Gründerin und künstlerische Leiterin der Formation Solenne, einem Ensemble im Spannungsfeld von zeitgenössischem Jazz und Neuer Musik.
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Ljijana Winkler ist regelmäßig auf internationalen Bühnen zu erleben. Ihre künstlerische Tätigkeit führte sie unter anderem zu Auftritten in New York (u. a. im Di Menna Center, Players Theatre und NC Drom), San Diego (NWEAMO Festival), Casablanca (American Arts Center), Berlin (Hosek Contemporary, PANDA platforma), München (Schwere Reiter) sowie nach Bosnien, Serbien, Griechenland und Italien. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich der zeitgenössischen Kunstlieder. Seit mehreren Jahren singt Ljiljana Winkler jährlich die beliebte New Yorker Konzertreihe „Art of the Art Songs“, die von der renommierten Gesellschaft Composer Concordance organisiert wird. Diese wurde von der New York Times als „enterprising new music organization“ bezeichnet und widmet sich mit großem Engagement der Präsentation zeitgenössischer Musik. Ljiljana Winkler ist eine gefragte Interpretin der zeitgenössischen Musik. Sie wurde für die Rolle der Tii in Moritz Eggerts Kommander Kobayashi am Saarländischem Staatstheater engagiert. Am Theatre National du Luxembourg in Wolfgang Mitterers Das tapfere Schneiderlein sang sie die Rolle der Königstochter und der Marmeladenverkäuferin. Sie verkörperte die Rolle der Nachtigall in der gleichnamigen Oper von Strawinsky auf der Open-Air Bühne der Kammeroper in Konstanz. An der Opera Factory in Freiburg war sie für die Rolle der Frau Bittermandel und der Frau Knochen aus der Oper Drei Rätsel von Detlev Glanert, sowie für die Rolle der Bettine aus der Oper Kein Ort Nirgends von Anno Schreier engagiert. Opern und Operetten Engagements führten Ljiljana Winkler an die Open-Air Bühne des Wiener Operettensommers wo sie die Rolle der Mi in Franz Lehars Das Land des Lächelns sang. Am Stadttheater Neuburg verkörperte sie die Rolle der Lucie aus der Oper Eifersucht von Sophie Gail und die Rolle der Marianna Gardi in Adolphe Adams So ein Glück!
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In bislang fünf Ausgaben der New Yorker Konzertreihe Art of the Art Song sowie in zahlreichen weiteren Konzerten im In- und Ausland hat Ljiljana Winkler in den vergangenen Jahren über 300 Uraufführungen präsentiert. Es handelt sich dabei um neue Kunstlieder und Vokalwerke. Zahlreiche Komponisten haben Werke speziell für Ljiljana Winkler geschrieben – darunter Solostücke, Liederzyklen und kammermusikalische Vokalwerke. Auch ihre eigenen Gedichte und Operntexte wurden bereits mehrfach vertont. Ihre Jazz-Mono-Oper Soubrette auf der Toilette (Libretto: Winkler, Komposition: Gene Pritsker) feierte 2021 in New York Premiere und wurde beim Label Composer Concordance / NAXOS USA als digitales Album veröffentlicht. Diese kontinuierliche Mitwirkung an der Entstehung und Aufführung neuer Werke macht sie zu einer wichtigen Interpretin der aktuellen Vokalmusikszene.
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Als Solistin ist Ljiljana Winkler regelmäßig im Bereich der Kirchenmusik tätig. Ihr Repertoire umfasst bedeutende Oratorien wie Händels Messiah sowie zahlreiche Kantaten von Johann Sebastian Bach. Darüber hinaus interpretiert sie regelmäßig Messen verschiedenster Komponisten, darunter Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Karl Kemptner, Charles Gounod und anderen. Ihre stilsichere und ausdrucksvolle Interpretation geistlicher Musik macht sie zu einer gefragten Interpretin in diesem Repertoire. Ljiljana Winkler hat bislang fünf Soloalben veröffentlicht – drei davon beim renommierten Klassik-Label Composer Concordance, das international über Naxos USA vertrieben wird. Diese Veröffentlichungen dokumentieren eindrucksvoll ihre künstlerische Vielseitigkeit sowie ihr Engagement für zeitgenössische Vokalmusik.Neben ihrer Konzert- und Operntätigkeit widmet sich Ljiljana Winkler intensiv der Verbindung von Stimme, Körper und Psyche. Sie hat einen Masterabschluss in Musiktherapie und lehrt seit 2013 Gesang an der Universität Augsburg. 2018 wurde sie als Dozentin für Stimmbildung und vokale Musiktherapie in den Masterstudiengang Musiktherapie am Leopold-Mozart-Zentrum berufen. Ihre eigene gesangstherapeutische Methode zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen wurde mit dem DAAD-Preis der Universität Augsburg ausgezeichnet.
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Ljiljana Winklers wissenschaftliche Beiträge unterstreichen ihre Vielseitigkeit als Künstlerin, Pädagogin und Therapeutin. Ihre Forschungen sind tief in der eigenen künstlerischen Praxis verwurzelt und spiegeln die enge Verbindung zwischen musikalischem Ausdruck und psychodynamischen Prozessen wider. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Thema der künstlerischen Symbolisierung innerer Konflikte durch Musik. In diesem Kontext veröffentlichte sie zwei Fachartikel:
Im Jahrbuch für klinische und interdisziplinäre Psychoanalyse erschien ihr Beitrag „Zur Symbolisierung innerer Konflikte durch Musik – Die Stimme als Ausdruck innerer Welten“, in dem sie die Rolle der Singstimme als Medium innerpsychischer Prozesse beleuchtet. Ein weiterer Artikel wurde im Fachbuch „Hören, Spüren und Bedenken – Mentalisieren in der Musiktherapie“ veröffentlicht. Unter dem Titel „Zur Mentalisierung und Symbolisierung innerer Konflikte durch Musik“ untersucht sie die Verbindung zwischen musikalischer Ausdrucksfähigkeit und mentalisierungsfördernden Prozessen in der therapeutischen Arbeit.
Ljiljana Winkler studierte klassischen Gesang an der Hochschule für Musik Belgrad (mit Auszeichnung) bei Prof. Radmila Smiljanic sowie an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Yaron Windmüller. Weitere Impulse erhielt sie durch Studien bei Prof. Irwin Gage (Liedgestaltung) und Dr. Stephan Litwin (zeitgenössische Musik) sowie in Meisterkursen bei Barbara Bonney, Leandra Overmann, Sona Ghazarian, Ileana Cotrubas, Rudolf Piernay, Ingrid Kremling, Dietrich Schneider und Sally du Randt. Ihr forschungsorientiertes Masterstudium in Musiktherapie absolvierte sie am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.
Für ihr künstlerisches Schaffen wurde sie mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter der Musikpreis der Märkischen Kulturkonferenz, das Richard-Wagner-Stipendium (Bayreuth), das Dame Felicity Lott Stipendium (UK), der Förderpreis der bosnischen Regierung, der Claudia-Mayer-Preis (Saarbrücken), der 1. Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang BIH sowie der 1. Preis beim Lazar-Jovanovic-Wettbewerb in Serbien.
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